Frequently Asked Questions |
Nunja das kommt in erster Linie auf vorhandene Materialien an:
Alles in allem sind ca. 40 € zu veranschlagen ohne die Kosten einer guten Antennenankopplung. Die Investitionen in das Projekt meinerseits belaufen sich dagegen auf etwa 500-600 €. (Geräte, Unterlagen, Bauteile, -sätze ...)
Neue Flashroms gibt es u.a. bei Reichelt für 3,50 EUR. Wer kein Flash-Programmiergerät hat, der kann bei mir nach einem programmierten 29F040 nachfragen (8,00 EUR + 1,50 EUR VK).
Bei www.loet.de ist ein günstiger IDE-Flash-Bausatz für 30 € zu bekommen. Alternativ bieten einige Unis und Fachhochschulen einen solchen Service.
Auf alle Fälle! Neben der Weiterentwicklung des SC5BOS wird C5SUP (Simple User Program) vom Autor weiter entwickelt. SUP bietet inzwischen in etwa den gewohnten 70cm-TRX-Komfort. Desweiteren ist das SC5BOS da, um anderen Programmierern die Programmentwicklung so zu vereinfachen, das es wohl weitere Programme aus anderen Ecken geben wird. Daher also unbedingt einen Pegelwandler bauen!
Sicher kann man die "größeren" Geräte für 70cm umbauen, jedoch gab es erstaunlich wenig Interesse bei anderen OM's. Ich persönlich beschäftige mich mit einem von einem Bekannten angefangenen Projekt (Philips Porty). Hier ist der Umbau auch recht einfach. Es existiert zwar schon Software, jedoch ist der Entwicklungsstand noch nicht weit genug für eine Veröffentlichung. Auch ein C3 ist einen Umbau wert, wenn auch der Platz etwas beengt ist.
Die wichstige Informationsquelle ist sicher SC5BOSDevelop.pdf (auf der Download-Seite). Hier sind auch weitere Datenblätter von verbauten IC's abgelegt. Auch sollte man sich vorher C5Demo einmal angesehen haben, um die Struktur eines SC5-Programmes am Beispiel zu sehen. Da alle wichtigen Hardware-Geschichten vom SC5BOS erledigt werden (Hörer, I²C, Watchdog, PCP) wird man sicher schnell ein einen Programmiererfolg erleben. Sind dennoch Fragen offen - einfach .
Am 26-poligen Sub-D-Stecker (HDS), Versorgung (13,2V) sind die Pins 1, 2, 3 und Masse die Pins 7 bis 10.
Nunja, mit dem Schaltbild bin ich noch etwas hinterher, aber auf www.maximic.com findest man die Datenblätter vom z.B. MAX202 CPE (es gehen natürlich auch andere Typen).
Einen MAX202 oder 232 verbindet man beispielsweise so:
Die Ladekondensatoren uns einen kleinen 5V-Stabi natürlich nicht vergessen. Das ganze hat auf einer Lochrasterplatine Platz -> Ansicht.
Spannung bekommt man über die Pins 25 (+13,2V Handset) und 7 bis 10 (GND) der 26pol. HDB.
Ganz so einfach ist das Anschließen an den PC auch nicht. Mit der Originalsoftware (EProm) gibt es keine Möglichkeit Programme ins C5 zu laden. Erst wenn ein mit SC5BOS beschriebener Flashrom oder EProm eingesetzt wird, darf man eine Antwort erwarten.
Man sollte nicht den BF-Bus-Pin 26 anschließen, sondern das Pärchen Pin 13 (V24-TXD) und Pin 20 (V24-RXD). Der BF-Bus ist erstmal nur für die Hörerkommunikation da. Die korrekten Parameter (falls Baudrate nicht im SC5BOS verändert) der Schnittstelle: 57600baud 8N1.
Hast Du Glück gehabt, dann ist bereits eine PLCC32-Fassung mit einem 27C201 o.ä. EProm eingebaut. Ansonsten sitzt das EProm oberhalb der PLCC32-Pads. Es handelt sich dabei um das 23C4001 oder 23C2001-IC im SO-gehäuse.
Ja. Leider ist man für 9600baud FSK auf ein externes Modem / TNC angewiesen. Der Anschluß für das Modem kann über die vorhandene TAE-Buchse erfolgen.
Es wurde noch keine Modem-Software geschrieben, die das C5 als Packet-Radio-Modem betreibt. Mit der vorhandenen Hardware wäre ohnehin nur AFSK, 4800 oder 5280baud FSK möglich. 9600baud FSK kann nur mit zusätzlicher Hardware realisiert werden.
Die Platine stellt eine Schaltung zum Anschluß eines Telefon- oder Faxgerätes dar (TAE-Buchse). Noch gibt es keine Software, die diese Funktion benutzt - sicherheitshalber wieder mit einbauen, eventuell entwickle ich noch etwas dazu. Die Steuerung dieser Platine erfolgt übrigens über den BF-Bus. Die DTMF-Töne des Telefons werden erkannt und hier übertragen.
Ab Mitte November 2002 bei mir. Ich versuche den Preis für die Umgebauten Geräte unter 100 EUR zu halten. Einziges Problem: Die meisten Akkus sind inzwischen Sondermüll, evtl. werde ich daher auch "Akkubausätze" anbieten (müssen).
Ab Mitte November 2002 werden die Adapterplatinen (Helixfilter) fertig sein. Ein Umbausatz wird alle benötigten Bauteile enthalten, bis auf eine TX-RX-Umschaltung. Hierzu bereite ich extra Bauteilpäckchen vor (DL8SDL Variante 4, Diodenumschaltung mit Duplexer-Neuabgleich).
Die TX-Rx-Umschaltung von Köditz Nachrichtentechnik kann ich wegen dem komplizierteren Abgleich und dem hohen Rauschanteil nicht empfehlen.
Im Prinzip schon, wenn man a) eine passende Duplexweiche findet oder die Original-Weiche passend abgleichen kann, b) den Senderquarz gegen einen Typ austauscht, der die passende Shift zum Empfang darstellt, c) Sich passende Software schreibt (z.B. aus C5Demo) oder bei mir kostenlos bestellt, die beim Senden den Hörer/Lautsprecher anläßt und die PLL nicht neu programmiert (marginale Änderungen).
Bei einigen neueren C5 scheint sind die V24-RxD und V24-TxD Leitungen nicht mit dem EP200 verbunden. Hier müssen 2 0Ohm Widerstände (oder Drahtstückchen) auf die Rückseite der Platine eingesetzt werden (siehe Umbauanleitung). Bisher scheinen nur neuere Platinen mit dem DSP56002, #W24858-A1200-A5-1 betroffen zu sein.
Leider ist der serielle TX-Ausgang des C5 etwas schwach. Er kann noch nicht einmal den eigenen Eingang treiben. Daher kommt es bei einigen Geräten zu Problemen mit dem Low-Pegel. Abhlife schafft hier ein 20k Widerstand an dieser Leitung (Pin13) zu Masse.
Ein verbreitetes Problem sind Kontaktschwierigkeiten der Kontaktfedern in der PLCC32-Fassung zum Flashrom hin. Wurde der Fassungsboden entfernt, reicht es oft schon aus, diesen wieder hineinzulegen, damit das Flashrom nicht zu tief durchrutscht.
Ebenso hilft ein vorsichtiges Nachbiegen mit einer Nähnadel.
Eine weitere Ursache ist eine weiterhin bestehende Verbindung von A18 zu Vcc an der PLCC-Fassung (Pin1 zu Pin32). Hier am besten immer auf Kurzschlüsse prüfen.
Seltener sind nicht angelötete Fassungsbeinchen Fehlerursache, man sollte jedoch die Pins 2 bis 32 der PLCC-Fassung mit den freien Pads des EProms auf Verbindung hin überprüfen.
Dieser Pin befindet sich mittig (der vierte von unten) an der linken (schmalen) Seite und wäre im leider herauszubrechenden Fassungsboden mit einem "<" gekennzeichnet. Die abgeschrägte Ecke der Fassung gehört nach links-unten (Richtung Batteriestecker).
Ja. Seit der Version 2 von SUP kann über den MOBILE-Eingang (Pin17) und einem Schalttransistor eine PTT-Steuerung realisiert werden. Siehe Bedienungsanleitung.
Nein. Es ist ein PC-Programm in Planung, das den Frequenzbereich durchwobbelt und über ein Kontroll-C5 die Durchlasskurve bestimmt.
Leider ist der Abgleich nicht ganz so einfach, ohne Netzwerkanalyzer ist die Sache sehr zeitaufwendig und ganz ohne Meßequipment unmöglich.
Nein. Es würde 9Byte im EEProm erfordern. Angedacht ist für später die Leistungen im Binärfile (*.SC5) einzutragen. Für die beiden verwendeten Endstufen-Module (Motorola SHWE1112 = blau und Mitsubishi M67729H2 = schwarz) existieren in der SUP-Software extra Tabellen, zwischen denen umgeschaltet werden kann.
Einen TORX Schraubendreher T9x50. Diese gibt's üblicherweise in normalen Eisenwarenläden.
Es gibt verschiedene Dinge, die beim Programmieren schief gehen können. Falls man ein neues Programm (SUP) eingespielt hat (und die Übertragung nicht vollständig war), so braucht man nur den Ein-Taster solange gedrückt halten bis ein Beep ertönt (2,5s). SC5BOS startet dann erzwungenermaßen den Bootloader und nicht das fehlerhafte Programm. Danach kann der Flash-Sektor gelöscht und neu programmiert werden.
Bei einem mißlungenen Update (durch Stromausfall) kann der Flash nicht mehr im C5 reprogrammiert werden. Er muß in ein externes Programmiergerät! Ist keines bei Bekannten vorhanden, so kann ich i.d.R. gegen eine Unkostenbeitrag helfen.
Der VCO läßt sich einfach mit Leitsilber reparieren (z.B. bei Segor für 6 EUR). Die Lötstelle auf dem C5 muß gereinigt (Beschichtungsrückstände mit Entlötlitze "abwischen") werden. Der defekte Oszillator wird an der "kahlen" Stelle mit Leitsilber lackiert und mit einem 80-100W Lötkolben um 180° gedreht aufgelötet (ehem. kaputte Stelle zeigt nach oben). Den Oszillator am besten mit einem Lappen halten. Kein Zange oder Ähnliches verwenden, er ist zerbrechlich.
Das Reinigen und mit dünner Kupferfolie umwickeln ist ebenso möglich, jedoch zeitaufwendiger. Hier darauf achten, das am Anschlussende überstehende Folie mit einem scharfen Messer sauber abgetrennt wird.
Gerade ältere Platinen weisen mitunter das Problem auf, das der VCO trotz richtiger Schlaufenlänge nicht schwingt oder bei höheren Temperaturen ausfällt. Dies kann behoben werden, wenn anstatt des 22p Kondensators ein Typ mit kleineren Wert eingebaut wird (12-18p) oder zu dem Originalen 8p2 noch ein C (bis 8p2) Huckepack gesetzt wird. Der Fangbereich ist dan nicht mehr so groß und der Abgleich dadurch nicht mehr so einfach. Nach weiteren Tests werde ich einen geeigneteren Wert in der Umbauanleitung angeben.
Hört sicht komisch an, funktioniert aber: Einfach die Kontakte am Freisprechmikro nachlöten (Zinn abziehen und mit Neuem löten). Es sind die Kontakte wichtig, die in das Mikro führen und nicht das Kabel oder der Kondensator.
Bisher hat derAutor alle 13 "defekten" Hörer so auf Anhieb repariert.
Das 29C020 (256KByte) ist ein günstiger und ineressanter Baustein. Jedoch wird er vom aktuellen SC5BOS noch nicht unterstützt. An einer technischen Realisierung arbeitet der Autor jedoch.
Du wirst sicher eine PR-Platine eingebaut haben. Diese (der 4066 IC) verträgt jedoch nur 15V an Versorgungsspannung und Eingangsspannung. Es ist möglich, das dieser kaputt gegangen ist, da dann das C5 typischerweise auf senden geht. Löse testweise die PTT-Verbindung von dem PR-Baugruppe (Pin 2) und Pin17 der C5-Buchse. Falls der Fehler dann nicht mehr auftritt, so ist der Analogschalter 4066 auf der PR-Umschaltplatine "gestorben".
Ist jedoch keine PR-Platine eingebaut, so muß man sicherstellen, das Du zur Anschluß das C5 im Setup-Menü "PTT-Mode" auf "intern" oder "with VOX" stehen hat. Manche Netzteile oder Kabelbäume haben den Pin17 angeschlossen und lösen sonst "Senden" aus.